AGB

1 Geltungsbereich
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Kristina Krüger, der Inhaberin von korreKt (im Folgenden als „die Korrektorin“ bezeichnet), und ihrem Auftraggeber (im Folgenden „Kunde“ oder „Auftraggeber“ genannt). Mit der Auftragserteilung erkennt der Kunde die AGB an. Abweichungen von den AGB bzw.  Nebenabreden und weitere Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

2 Probelektorat
Die Korrektorin bietet eine kostenlose Probekorrektur im Umfang von höchstens zwei Seiten à 1.800 Anschlägen (Zeichen inkl. Leerzeichen) an. Dieses Angebot ist unverbindlich und verpflichtet nicht zu einer Zusammenarbeit. Die Korrektorin behält sich jedoch das Recht vor, bestimmte Werke aus inhaltlichen Gründen (z. B. rechtswidrige oder fremdenfeindliche Texte) sowohl für die Probekorrektur als auch für die komplette Bearbeitung abzulehnen.  Entscheidet sich der Kunde nach der Probekorrektur für eine Zusammenarbeit, werden die bereits überarbeiteten Seiten beim endgültigen Honorar mitberechnet.

3 Vertragsabschluss
3.1. Wenn sich der Kunde für eine Zusammenarbeit entscheidet, so teilt er der Korrektorin mit, welche Art der Dienstleistung er wünscht. Die Korrektorin erstellt daraufhin anhand der Qualität der Probeseiten ein Angebot, das den genauen Umfang der Leistungen, den Preis und die Zahlungsvereinbarung enthält.
3.2. Die Korrektorin behält sich das Recht vor, innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt des gesamten Manuskripts vom Vertrag zurückzutreten, sollte die Qualität des restlichen Dokuments erheblich von der Qualität der ersten Probeseiten abweichen. In diesem Fall können sich die Vertragsparteien auf eine erhöhte Vergütung einigen.
3.3. Alle Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich verbindlich zugesichert werden.

3.4. Der Vertragsabschluss kann per E-Mail oder Telefon erfolgen.

4 Preise
4.1. Die Preise gelten – wenn nicht anders vereinbart – pro Seite. Eine Seite umfasst 1.800 Anschläge (Zeichen inkl. Leerzeichen). Die Seitenzahl des überarbeiteten Werks (inkl. der Seiten der Probekorrektur), die für den Preis ausschlaggebend ist, errechnet sich wie folgt: Gesamtanzahl der Zeichen (inkl Leerzeichen durch 1.800). Die auf der Website angegebenen Preise verstehen sich als Mindestpreise pro Seite. Da die Korrektorin als Kleinunternehmerin agiert, fällt im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG keine Umsatzsteuer an. Die für den jeweiligen Auftrag geltenden Preise werden im Angebot festgesetzt.

Bei Transkriptionen erfolgt eine minutengenaue Abrechnung, die sich nach der Audiodatei richtet. Einzelheiten dazu werden jeweils mit dem Auftraggeber besprochen.

4.2. Die Korrektorin erhebt bei kurzfristigen Aufträgen einen Kurzfristigkeitszuschlag, dessen Höhe individuell festgelegt wird. Der Kunde wird hierüber informiert.

5 Bearbeitung
5.1. Das Ziel der Leistungen ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Kunden verursachter Fehler im Ausgangstext (Korrektorat) oder Vorschläge zur Verbesserung von Verständlichkeit und Stil (Stillektorat) sowie der Logik  (Lektorat). Der Text des Kunden wird je nach Vereinbarung im oben beschriebenen Umfang geprüft. Korrekturen oder Vorschläge werden, wenn nicht anders vereinbart, bei Word-Dokumenten direkt in der Datei mithilfe der Funktion Änderungen nachverfolgen durchgeführt.
5.2. Die Leistung des Korrektorats gilt als erbracht, wenn der Text nach dem Korrektorat eine Fehlerquote von nicht mehr als zwei Fehlern auf drei Normseiten aufweist. Weist der Text zu Beginn eine extrem hohe Fehlerquote auf, so gilt die Leistung auch dann als erbracht, wenn nach dem Korrektorat noch ein Fehler pro Normseite vorhanden ist.
5.3. Die Bearbeitung erfolgt gemäß der im Vertrag getroffenen Absprachen. Das zu überarbeitende Dokument muss der Korrektorin zum schriftlich festgesetzten Zeitpunkt vorgelegt werden, da nur so die zeitliche Einhaltung eines ggf. vereinbarten Termins gewährleistet ist.
5.4. korreKt führt Überarbeitungen nur im digitalen Format durch. Möglich ist die Übersendung in den Formaten: .doc, .docx, .odt, .rtf. Der Kunde kann das zu überarbeitende Dokument der Korrektorin elektronisch oder per Post (auf CD) zusenden.
5.5. Grundlage der Korrekturen ist die aktuelle Ausgabe des Rechtschreib-Duden, wobei bei mehreren möglichen Schreibweisen zumeist (nicht immer!) die aktuell vom Duden empfohlene Schreibweise bevorzugt behandelt wird.

6 Lieferung
6.1. Hinsichtlich der Frist für die Lieferung des korrigierten Textes sind ausschließlich die beiderseitigen schriftlichen Erklärungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des Auftrages, so hat der Kunde dies im Vorhinein ausdrücklich schriftlich bekannt zu geben.
6.2. Die Korrektorin bemüht sich um strikte Einhaltung des ggf. vereinbarten Liefertermins. Verzögerungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Ist ein Liefertermin absehbar nicht einzuhalten, verpflichtet sich die Korrektorin, den Kunden unverzüglich darüber zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen. Der Kunde hat im Falle einer von der Korrektorin verschuldeten erheblichen Terminüberschreitung das Recht, vom Auftrag zurückzutreten, sofern das Lieferdatum als wesentlicher Bestandteil des Auftrags festgesetzt wurde; Vergütungsansprüche seitens der Korrektorin erlöschen in diesem Fall.
6.3. Die Lieferung erfolgt grundsätzlich auf elektronischem Weg. Auf Wunsch wird das Dokument auch als selbstgebrannte CD versandt. Die Kosten hierfür trägt der Kunde.
6.4. Die Korrektorin haftet nicht für den Versand, die Datenübertragung und evtl. hieraus resultierende Fehler. Der Kunde hat die Vollständigkeit der übersandten Texte zu prüfen.

7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
7.1. Die Korrektorin hält vor allem bei umfangreichen und komplizierten Aufträgen regelmäßig Kontakt zum Kunden. Der Kunde verpflichtet sich, bei der Klarstellung und Beseitigung von missverständlichen Formulierungen im Ausgangstext behilflich zu sein.
7.2. Der Kunde verpflichtet sich mitzuteilen, wofür er den korrigierten Text verwenden will, ob der Text einem Zweck dienen soll, bei dem eine besondere Korrektur der Texte durch die Lektorin von Bedeutung ist (rechtliche Zwecke, hohe Auflage usw.). Für den Fall, dass der Kunde den korrigierten Text für einen anderen Zweck verwendet als den im Auftrag angegebenen, hat der Kunde keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Korrektorin.
7.3. Sofern der Kunde die Verwendung einer bestimmten Terminologie wünscht, muss er dies der Korrektorin schriftlich bekannt geben, ebenso bei fremdsprachigen Begriffen und Fachwörtern.
7.4. Besondere Schreibweisen, die vom jeweils aktuellen Duden abweichen und nicht korrigiert werden sollen, bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung seitens des Kunden.
7.5. Sofern der Kunde diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er nach Ausführung des Auftrages nicht mehr geltend machen, die Korrektorin habe den Auftrag nicht entsprechend seinen Wünschen ausgeführt.
7.6. Die zur Verfügung gestellten Ausgangstexte und Unterlagen müssen vollständig, leserlich und in einer verständlichen Form vorgelegt werden.

8 Rechnung und Zahlungsbedingungen
8.1. Bei einem Auftragswert von über 50 € ist die Korrektorin berechtigt, einen Vorschuss von bis zu 50 % des Gesamtpreises zu verlangen, der individuell ausgehandelt werden kann. Dieser ist vor Beginn der Bearbeitungen oder in Ausnahmefällen spätestens einen Tag vor der vereinbarten Lieferung fällig.
8.2. Die Vergütung für die Überarbeitung wird spätestens acht Wochen nach Fertigstellung in Rechnung gestellt. Sie ist sofort oder innerhalb von zwei Wochen zahlbar (abzüglich evtl. bereits vorgenommener Anzahlungen oder Teilzahlungen).

9 Vertraulichkeit
9.1. Die Korrektorin behandelt alle Daten streng vertraulich und verwendet sie nur zu Zwecken der vereinbarten Leistungen. Daten werden nur nach schriftlicher Genehmigung des Kunden an Dritte weitergegeben. Dies gilt auch über den Auftragszeitraum hinaus auf unbestimmte Zeit.
9.2. Aufgrund der Kommunikation in elektronischer Form zwischen der Korrektorin und dem Kunden kann keine vollständige Vertraulichkeit garantiert werden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Unbefugte auf übermittelte Texte in Netzwerken Zugriff haben. Die Korrektorin übernimmt für solche Zugriffe und deren Folgen keine Haftung.
9.3. Die Korrektorin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine Sicherungskopie des bearbeiteten Textes anzufertigen und diese aufzubewahren. Dateien werden aufgrund möglicher Rückfragen etc. in der Regel aufbewahrt und frühestens 12 Monate nach Auftragserteilung und spätestens zusammen mit den anderen für den Auftrag relevanten Daten vernichtet. Eine frühere Löschung ist nach Absprache ggf. möglich. Wenn kein Auftrag erteilt wird, lösche ich die Probedatei sofort.

10 Haftung der Korrektorin
10.1. Die Korrektorin haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorssätzlichem Fehlverhalten und höchstens in der Höhe des vereinbarten Honorars, das der Kunde folglich zurückerstattet bekäme. Eine Haftung der Korrektorin für Folgeschäden, entgangenen Gewinn o. Ä. ist grundsätzlich ausgeschlossen.
10.2. Die Bearbeitung wird mit größter Sorgfalt durchgeführt. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Korrektorin nicht zu vertreten hat, wird keinerlei Haftung übernommen.
10.3. Beanstandungen sind vom Kunden innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen nach Lieferung schriftlich zu reklamieren und zu spezifizieren. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als akzeptiert. Weist der bearbeitete bzw. erstellte Text trotz aller Sorgfalt Fehler auf, hat der Kunde das Recht auf ein kostenlose Beseitigung der Fehler innerhalb einer angemessenen Frist. Weitergehende Ansprüche einschließlich Schadenersatzansprüchen wegen Nichterfüllung sind ausgeschlossen. Wenn der Kunde Vorschläge seitens der Korrektorin im Rahmen des Stillektorat und Lektorats (Vorschläge zu Inhalt, Stil etc.) oder der Formatierung ablehnt, so ist dies als Grund für eine Reklamationen ausgeschlossen.
10.4. Die Mängelhaftung ist ausgeschlossen, sofern der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommt.
10.5. Die Korrektorin haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal welcher Ursache (etwa durch elektronische Datenübertragung, Viren- oder andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilitäten in Hardware oder Software, höhere Gewalt, Postweg, Dritte). In solchen Fällen ist die Korrektorin berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.
10.6. Ferner haftet die Korrektorin nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte (z. B. Verletzungen des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter, Aufrufe zu Straftaten oder verfassungsfeindliche Äußerungen). Werden der Korrektorin erst nach Abschluss des Vertrags oder gar nach Lieferung des korrigierten Textes (Stichwort: Plagiat) solche Inhalte bekannt, so hat sie das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Die bis dahin erbrachten Leistungen zahlt der Kunde in vollem Umfang.
10.7. Für Folgen, die sich aus der Weiterverwendung der bearbeiteten Texte ergeben oder ausbleiben (z. B. das Zustandekommen von Arbeits- oder Verlagsverträgen), ist die Haftung ebenfalls ausgeschlossen.

11 Kündigung
11.1. Der Kunde kann den erteilten Auftrag vor Fertigstellung der Überarbeitung kündigen. Die Korrektorin ist in diesem Fall berechtigt, dem Kunden die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Teilleistungen in Rechnung zu stellen.

11.2. Höhere Gewalt berechtigt sowohl die Korrektorin als auch den Kunden, vom Vertrag zurückzutreten. Der Kunde hat jedoch der Korrektorin Ersatz für bereits getätigte Leistungen zu erstatten. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, die nachweislich die Möglichkeit der Korrektorin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.

11.2.1. Die Korrektorin behält sich insbesondere das Recht vor, einen Auftrag abzubrechen, wenn starke zwischenmenschliche Differenzen zwischen ihr und dem Kunden auftreten und diese Differenzen eine zufriedenstellende Auftragsbearbeitung unmöglich machen. In diesem Fall werden die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Teilleistungen in Rechnung gestellt.

12 Impressumsvorgaben für den Kunden
12.1 Der Kunde ist bei einem Korrektorat, Stillektorat oder Lektorat berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Korrektorin im Impressum seines Werks zu erwähnen. In jedem Fall ist eine Rücksprache zu erfolgen.
12.2. Die Korrektorin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, das überarbeitete Werk als Referenz auf ihrer Website zu nennen.

13 Schlussbestimmungen
13.1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Geschäftssitz der Korrektorin. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen Korrektorin und Kunde gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
13.2. Sollten eine oder mehrere Klauseln dieser AGB rechtsunwirksam sein, berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Klauseln. Vielmehr wird die rechtsunwirksame Klausel durch eine rechtswirksame Klausel ersetzt, die der unwirksamen Klausel rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.

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Die Kurzform:

Sobald Sie mir einen Auftrag erteilt haben, verpflichte ich mich, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln. Im Gegenzug verpflichten Sie sich dazu, fristgerecht mein Honorar, das individuell festgelegt wird, zu überweisen. Bei zu erwartenden Beträgen jenseits der 50 Euro bitte ich um eine Anzahlung, deren Höhe individuell festgelegt wird. Allerdings bin auch ich nur ein Mensch und verspreche daher nicht, einen komplett fehlerfreien Text zurückzuschicken, sondern – wie bei allen Lektoren üblich – einen mit einem sehr geringen Prozentsatz an Fehlern. Je mehr Fehler im ursprünglichen Text vorhanden waren, desto mehr Fehler bleiben naturgemäß auch zurück. Bitte prüfen Sie nach Erhalt des korrigierten/lektorierten Textes, ob Sie mir den Änderungen einverstanden sind und weisen Sie mich bitte frühzeitig auf eventuelle Mängel hin. Für entstandenen (nachweisbaren!) Schaden kann ich maximal in Höhe der Auftragssumme aufkommen. Für den Inhalt des Textes sind allein Sie zuständig, denn logischerweise kann ich nicht in jedem Fachbereich über alles Bescheid wissen. Von rechtswidrigen oder fremdenfeindlichen Texten nehme ich Abstand und erlaube mir in einem solchen Fall, vom Auftrag zurückzutreten.
Mit Ihren Daten und Texten gehe ich vertraulich um.
Meine Arbeit ist als Dienstleistung zu sehen und daher handelt es sich bei der Absprache zwischen meinem Kunden und mir um eine Art Dienstvertrag.

Stand: 23.10.2021